Team

Unser Team – gemeinsam stark!

Hinter den Kulissen des Weltraum-Ateliers ist eine Menge Arbeit zu leisten. Wir stellen unser Team nachfolgend kurz vor :

Sebastian Voltmer …

… ist der eigenliche Gründer des Weltraum-Ateliers und international ausgezeichneter Astrofotograf. Er studierte ab 2000 an der Kunsthochschule (Universität) Kassel, zunächst als Schüler von Floris Neusüss im Fachbereich Fotografie sowie Nicolaus Ott und Bernard Stein in Grafikdesign. Sein Studium absolvierte er als Schüler von Yana Drouz mit dem Film „Wiederkehr des Mars – so nah wie seit 56.000 Jahren nicht mehr“ mit Auszeichnung. 2003 Stipendium im Fachbereich „Fine Art“ an der „Kingston University“ in London. 2004 Gaststudium an der Filmakademie der „Universität für Musik und darstellende Kunst“, Wien.
Im Jahr 2000 wurde Sebastian Voltmer mit seiner Arbeit „Astrofotografie als Methode zur Kometenentdeckung“ Landessieger und Bundespreisträger bei „Jugend forscht“ und erhielt als solcher im September 2000 eine Einladung zu Bundeskanzler Gerhard Schröder.
Siebzehnjährig drehte er seinen ersten Film mit dem Titel „Das Gesicht des Mondes“, der im Juli 1999 bei dem Landshuter Offenen Wettbewerb für Filmemacher unter 24 Jahren den „Filmpreis für eine besondere Vertonung“ erhielt. Seitdem beschäftigt er sich verstärkt mit der Komposition von Filmmusik. Sein zweiter Film „Das Gesicht des Himmels“ wurde vom Bayerischen Rundfunk in dessen TV-Programm aufgenommen (Space-Night) und wurde von der Firma Telepool/München auf der Internationalen Fernsehmesse in Cannes präsentiert. Ende 2001 produzierte er in der Mandschurei den Film „Sternschnuppen über China – Leoniden 2001“, der am 15.12.2002 im Bayerischen Fernsehen gesendet wurde.
Am 2.7.2005 präsentierte er eigene Kompositionen (Filmmusik) im SR2-Kulturradio anlässlich der Deep-Impact-Mission (NASA) auf Komet Tempel 1 am 4.7.05.

Christoph Pütz …

… ist seit mehr als 35 jahren als Amateurastronom tätig und auch an der Sternwarte Peterberg aktiv (www.sternwarte-peterberg.de). Ebenso wie Sebastian Voltmer entdeckte er bereits in jungen Jahren seine Leidenschaft zur Astrofotografie. Als Mitglied der „International DarkSky Association“ (www.darksky.org) verbindet er derzeit mit vielen Helfern im Sankt-Wendeler-Land Tourismus, Astronomie, Gesundheits-, Umwelt- und Naturschutz auf ehrenamtlicher Basis miteinander. Besucher des Weltraum-Atelier Nohfelden werden ihm sicherlich öfter begegnen 😉

Arabella Strassner …

… schuf während Ihres Masterstudiums die Grundlagen für die kulturelle Weiterentwicklung des Weltraum-Ateliers und setzte gezielt die Förderung der Barrierefreiheit in die Praxis um. Sie ist zweisprachig aufgewachsen, hat deutsch-italienische Wurzeln und studierte in Germersheim und Paris „Sprache, Kultur, Translation“. Sie spezialisierte sich im Masterstudium in der Grenzregion Saarbrücken, Metz und Luxemburg auf „Grenzüberschreitende Kommunikation und Kooperation“ im Bereich der Medien, wobei es ihr besonders um die Integration und Barrierefreiheit von sensorisch Behinderten (Gehörlose und Blinde) geht. Ihre Hauptinteressen liegen im Bereich Kultur und Völkerverständigung, womit sie sich auch in ihrer Masterarbeit beschäftigt hat. Die theoretisch gewonnenen Erkenntnisse wurden am Weltraum-Atelier in die Praxis umgesetzt. Berufs- und Praktikumserfahrung hat sie während ihres Studiums u.a. beim Saarländischen Filmbüro und beim Saarländischen Rundfunk sowie bei der Produktionsfirma LichtenSTERN.tv in Saarbrücken gesammelt.

Manfred Voltmer …

… ist seit 1972 Fernsehjournalist, hat mehr als 5.000 Filme – vom aktuellen 1‘30-Bericht bis zum 60‘-Feature – realisiert.
Sein journalistisches Volontariat absolvierte er beim Saarländischen Rundfunk, wo er von 1976 bis 1981 als 1. Redakteur in der Aktuellen Landesschau tätig war. Seine Schwerpunkte liegen in der Reiseberichterstattung, im kulturellen Bereich sowie im Natur- und Umweltschutz. Dazu kommen Portraits über Menschen und Organisationen wie über den Buschdoktor Dr. Hans Schales, der sich in Simbabwe vor allem um die vielen Aids-Kranken kümmert. TV-Interviews führte er u.a. mit Jehudi Menuhin, Peter Ustinov, Olivier Messiaen, Roman Polanski, Bundespräsident Johannes Rau und sprach mit den Moonwalkern, wie Neil Armstrong, dem ersten Menschen auf dem Mond.

Dr. phil. Ulrike Voltmer …

… ist Dipl.-Psychologin und Musikerin, absolvierte ein künstlerisches (Klavier und Opernschule) sowie ein wissenschaftliches Studium (Musikwissenschaft, Philosophie, Psychologie). Sie war erste Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe (viermal Jugend-musiziert, Fach Klavier). Nachdem sie ihr Klavierstudium an der Musikhochschule des Saarlandes abgeschlossen hatte, besuchte sie die Opernschule (u.a. bei dem weltberühmten Opernsänger Josef Greindl) und arbeitete mit dem Komponisten und Liedbegleiter Hermann Reutter, mit Marc Belfort (Intern. Operstudio Zürich) und Irvin Gage (Konservatorium Zürich). Sie wirkte auch als Hauptdarstellerin in Fernsehfilmen mit (z.B. über den Spätromatiker Peter Cornelius in „Südwest 3“). Bewusst sucht sie die Zusammenarbeit mit Künstlern aus anderen Sparten wie der Flamenco-Gruppe FINO-FINO oder dem Pantomimen JOMI und der japanischen Pianistin Sakiko Takeuchi-Mohr, mir der sie 2006 den Kulturpreis der Stadt Saarlouis erhielt. Mit ihr sowie dem Pantomimen JOMI unternahm sie 2010 eine Japan-Tournee.

Sie erwarb ihre Approbation als psychologische Psychotherapeutin in den Bereichen Tiefenpsychologie und Psychoanalyse, deren Ansätze sie auch für den Bereich der Filminterpretation und -Dramaturgie einsetzt.

Josef Michael Kreutzer (Pantomime JOMI) …

… wurde 1952 in Bous im Saarland geboren und zählt zu den Spitzenkünstlern seines Faches. Er studierte bei Marcel Marceau an der École de mimodrame in Paris. Seine Ausbildung umfasste aber auch klassischen und modernen Tanz, Akrobatik, Fechten, Jonglieren und experimentelles Theater bei hervorragenden Lehrern wie Pavel Rouba, Maximilian Decroux, Stephan Niedzialkowsky und Matt Mattox. 1981 schloss JOMI sein Studium mit Diplom ab und arbeitet seitdem als Solopantomime und Dozent für Pantomime, Körpersprache und Bühnenkunst.

Längst hat sich JOMI vom Stil Marceaus gelöst, obwohl dieser immer die technisch fundierte Grundlage seiner Pantomime bleiben wird. Weiterbildungen im Maskenspiel bei Jacques Lecoq und Didier Mouturat rundeten sein Talent ab und machten den Künstler offen für die unterschiedlichsten Stilrichtungen der Pantomime.

1988 initiierte JOMI das „Internationale Pantomime- Festival im Saarland“, das in wechselnden Zeitabständen – bis jetzt zum 8. Mal – Künstlern verschiedener Nationalitäten und Kulturkreise ein angemessenes und wichtiges Forum für die verschiedenen Formen der Pantomime bietet.

Von 1991 – 2001 war er als Dozent für Pantomime und Körpersprache an der Hochschule des Saarlandes für Musik und Theater tätig. 1996 erhielt er den Kulturpreis für Kunst und Wissenschaft des Landkreises Saarlouis ,in Würdigung „seiner herausragenden Darstellungskunst, die sich durch Wandlungsfähigkeit, Sensibilität und Präzision des Ausdrucks auszeichnet.“ Im Juni 1997 berief die Europäische Vereinigung von und mit behinderten Künstlern – kurz EUCREA – JOMI, der von früher Kindheit an gehörlos ist – für einige Zeit zum Vorstandsmitglied. Im Oktober 1999 zeichnete der damalige Bundespräsident Johannes Rau JOMI für seine Verdienste um die Pantomime und die interkulturellen Beziehungen in Europa mit dem Bundesverdienstkreuz aus.

Seit 2001 ist der Künstler als Muse Botschafter der Yehudi Menuhin Stiftung an verschiedenen Schulen des Saarlandes als Theaterlehrer tätig. 2007 gründete er das Kulturzentrum Lebach-Eidenborn, wo neben Pantomime- und Körpersprache-Workshops auch die unterschiedlichsten Facetten der Kleinkunst unterrichtet werden.

JOMI ist ein weltweit anerkannter und beliebter Künstler – seine Sprache wird überall  verstanden. Seine Tourneen führten ihn in alle europäischen Länder, mehrfach nach Russland, Nord- und Südafrika, in viele Länder Lateinamerikas in die arabischen Emirate, Jordanien und nach Japan.

Erst kürzlich ist ein Kinofilm über ihn erschienen: www.jomi-film.com